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FutureLife Projektseite
 
 

FutureLife Projekt

In Hünenberg, Schweiz erprobt Familie Steiner das Wohnen der Zukunft.

Auf den ersten Blick wirkt alles ganz normal: Eine Siedlung mit acht beigen Doppeleinfamilienhäusern im zugerischen Hünenberg; eine Schafherde grast auf einem Feld daneben. Auf den zweiten Blick fällt jedoch eines der Häuser an der Huobstrasse aus dem Rahmen. Bei der Nummer 77 kurvt ein solarbetriebener Rasenmäher wie ein Roboter über die Wiese, überall sind Überwachungskameras montiert. Was ist da los?

Des Rätsels Lösung heisst FutureLife. Das Haus an der Huobstrasse 77 ist eines der modernsten Häuser der Welt. Vom Keller bis unters Dach ist es vollgestopft mit allermodernster Zukunftstechnik Es wurde Mitte November 2000 offiziell eröffnet.

Bewohnt wird es von Ursi (41) und Daniel (38) Steiner zusammen mit ihren Kindern Grace (11) und Carlo (4). Die vier wurden aus über 70 Bewerber-Familien ausgewählt, um im FutureLife Haus als Probanden für Hightech der nächsten Generation zu leben.

Dafür haben die Steiners ihre angestammten Berufe aufgegeben. Jetzt werden die Lehrerin und der Informatiker nur fürs Wohnen bezahlt. Sie stehen auf der Lohnliste der Beisheim Holding von Milliardär Otto Beisheim, dem Gründer des Handelsriesen Metro. Die Steiners haben einen regulären Arbeitsvertrag mit drei Monaten Kündigungsfrist.

Das Zukunftshaus wird mit einem Fingerabdruck-Scanner aufgeschlossen. Der Backofen macht Menüvorschläge und springt auf ein Telefonanruf an. Nahrungsmittel werden übers Internet bestellt und direkt in den Kühlschrank geliefert, der auch von aussen zugänglich ist. So weit, so gut: Der Clou ist allerdings, dass sich - von der Waschmaschine bis zur Stereoanlage - alle Geräte miteinander verstehen. Die Steiners können sie zentral steuern; über Internet, Handy oder Fernbedienung. Sogar das Licht im Backofen lässt sich mit dem Mobiltelefon anknipsen.

Die Familie wird jeden Wochentag von sechs Kameras beobachtet. Die ganze Welt kann übers Internet beim Essen, Duschen und Arbeiten zusehen oder online mit den Steiners plaudern.

Im Zukunftshaus gibt es auch ein Gästezimmer für Leute, die für eine Nacht das Wohngefühl der Zukunft erleben möchten. Kommen sie ein zweites Mal, erkennt sie die Gästedusche und spritzt sie nach den eigenen programmierten Vorlieben sauber. Ab Januar führen die Steiners Besucher in regelmässigen Führungen durch ihr neues Zuhause.

Obwohl mit FutureLife ein grosser Teil ihrer Privatsphäre öffentlich wird, will die Familie ein ganz normales Leben führen. Immerhin: Im Gegensatz zu gewissen „Big Brother“ Container-Bewohnern können sich die Steiners der Dauerbeobachtung entziehen. Das Doppelhaus von FutureLife ist nur zur Hälfte total vernetzt. Und die Steiners dürfen die Kameras jederzeit abschalten.

[Besuchen Sie bitte die offizielle Projektseite: www.futurelife.ch]

Mit Xnet einkaufen: die Zukunft des Wohnens und Einkaufens im Futurelife-Haus

So werden wir morgen leben, arbeiten, kommunizieren und einkaufen: das Futurelife-Haus im schweizerischen Hünenberg ist der Prototyp des zukünftigen Familienhauses. Ausgestattet mit modernster Kommunikations-Technologie erleichtert es seinen Bewohnern den Alltag auf jede erdenkliche Art und Weise. Mit dem Multimedia Terminal und der Applikation HomeStore von Xnet wird das Einkaufen zum Kinderspiel – ganz ohne Parkplatzsorgen.

Das Futurelife-Haus macht seinen Bewohnern alles einfacher: es ist fernbedienbar von der Jalousie bis hin zum Backofen. So kann die Hausfrau auf dem Weg nach Hause per Handy das Abendessen vorbereiten, der Hausherr von unterwegs die Sicherheit des Anwesens via Webcam überprüfen.

Wohnen wird zukünftig damit sicherer und komfortabler – auch beim Einkaufen. Dazu dient das Multimedia Terminal, eine Entwicklung von Xnet, die sich bereits im Futurelife-Haus bewährt.

Bedient wird es durch leichten Fingerdruck auf den Touchscreen, die Software HomeStore unterstützt die intuitive Bedienerführung.

Der Kunde wird durch die Menüs geführt, wie in einem Supermarkt: vom Gemüse über Nudeln bis hin zu Fleischwaren und Getränken. Die Bestellung erfolgt ganz kinderleicht per Fingertip auf das Display. Vom Futurelife-Haus geht die Bestellung direkt zum nächsten Geschäft, das die Bestellung ausliefert.

Das Multimedia Terminal eignet sich aber nicht nur für Bestellungen der Endkunden, es bewährt sich bereits heute auch direkt im Handel. Seine Flexibilität eröffnet ihm dabei mehrere Einsatzgebiete: Zum Beispiel als Multimedia Terminal, an dem der Kunde Produktinformationen, Geschenkideen, etc. abrufen kann. Das Terminal ist eine absatzfördernde Werbetafel im direkten Umfeld der Waren und trägt zur Kundenbindung bei.

Besonders interessant wird das Terminal in Verbindung mit einer Kundenkarte – dann ist es die Schnittstelle zwischen Handel und Kartenbesitzer. Hier werden Bonuspunkte verteilt und kontrolliert, Events und Aktionen exklusiv für Kartenbesitzer angeboten oder Prämien und Versicherungen für die gekaufte Ware angeboten. Mit dem Terminal wird die ansonsten „leblose“ Kundenkarte plötzlich lebendig, bunt, interessant und multimedial.

Xnet bietet rund um das Multimedia Terminal ein komplettes Lösungsangebot: von der Beratung über gewinnbringende Dienstleistungen und Marketingsstrategien in neuen Märkten und Distributions-Kanälen bis hin zur kompletten Implementierung der neuen Architektur.

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Die insgesamt 60 Partnerfirmen des Zukunftshauses hatten viel Platz zur Präsentation der neuesten Produkte. FutureLife ist eine ideale Plattform, um Prototypen unter realen Bedingungen zu testen.

Die Medien sind bereits in Scharen aufgekreuzt. Sogar das «Wall Street Journal» fand den Weg in die zugerische Provinz. Dass das Interesse nicht abbrechen wird, dafür sorgt das Schweizer Fernsehen SF-1 als offizieller Medienpartner.

FutureLife hat bislang 5 Millionen Schweizer Franken gekostet. Sie wurden grösstenteils von der Beisheim Holding bezahlt. Dahinter steht Milliardär Otto Beisheim, Mehrheitsinhaber der Metro Gruppe, des drittgrössten Handelskonzerns der Welt. Gerade im E-Commerce expandiert die Metro derzeit aggressiv. Futurelife hilft mit, solche Produkte weiterzuentwickeln und zu vermarkten.

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